Reifen können bis zu einer bestimmten Profiltiefe einige Jahre gefahren werden. Danach steht allerdings ein Neukauf an. Auf allen Reifen befindet sich eine Reihe von Zahlen und Buchstaben (beispielsweise 205/55 R16, 195/65 R15 oder 225/45 R17), die Reifengrößen und Reifenarten näher beschreiben. Nur noch eine zugelassene Reifengröße, beispielsweise 155/80 R13, erhält auch die Zulassungsbescheinigung Teil I seit 2005. Im alten Fahrzeugschein sind noch weitere aufgeführt. Es ist erlaubt, Reifenkombinationen auch ohne spezielle Eintragung in der Zulassungsbescheinigung zu ändern. Erforderlich ist für Kontrollen lediglich eine TÜV-Bescheinigung, dass das Fahrzeug mit serienmäßigen Reifen (und richtigen Reifengrößen) ausgestattet ist.

Zeichenfolge zur Kennzeichnung von Art Größe und Reifen
Zu den gängigen Reifengrößen gehören 175er Reifen (Reifenbreite 175 mm), 185er Reifen oder auch 205er Reifen. Finden Sie beispielsweise die Angabe 195/50 R15 82H vor, steht 195 für die Breite der Lauffläche (19,5 Zentimeter). 50 ist ein Rechenwert zur Bestimmung der Höhe des Gummis. Bis zu 2 cm verschwindet dieser in der Felge. Der Buchstabe R deutet auf einen Radialreifen hin. Der Innendurchmesser des Reifens, der hier gleichzeitig der Außendurchmesser der Felge ist, beträgt 15 Zoll. Den Tragfähigkeitsindex des Reifens bezeichnet die 82. Der Buchstabe H steht für den Speedindex des Reifens. Die hier maximal erlaubte Geschwindigkeit beträgt 210 km/h.