Bielefeld/Hannover, 01. November 2017. Sommer- und Wintervarianten gibt es nicht nur bei Reifen, sondern ebenso bei den Felgen. Doch ist beim Winterreifen-Wechsel ein Umstieg auf andere Felgen wirklich in jedem Fall zu empfehlen? Erklärungen und Tipps gibt’s vom Reifenfachdiscounter reifen.com (https://www.reifen.com).

  • Stahl geht immer! Für Autofahrer, die Stahlfelgen bevorzugen, stellt sich die Frage nicht: Stahlfegen sind robust und „durch die Bank“ wintertauglich. Selbst Flugrost bleibt eine rein oberflächliche Beeinträchtigung - die Materialstabilität nimmt keinen Schaden.
  • Alufelgen müssen wintertauglich sein! Bei Alufelgen sieht die Sache anders aus: Streugut würde ihnen arg zusetzen, wären sie nicht mit einer besonders dicken Lackschicht geschützt. Darüber hinaus kommen oft widerstandsfähigere „Winter-Legierungen“ zum Einsatz. Auf die Lackierung geben die Hersteller übrigens zwei bis fünf Jahre Garantie - erkundigen Sie sich dazu am besten direkt bei Ihrem Fachhändler.
  • Richtige Pflege! Bei wintertauglichen Alufelgen ist beim Reinigen jedoch Vorsicht angezeigt. Verwenden Sie keinesfalls säurehaltige Mittel - denn die Säure würde die schützende Lackschicht angreifen und zerstören.
  • Bei Sommer-Alufelgen droht ein Desaster! Wer im Winter mit Sommer-Alufelgen unterwegs ist, bekommt nicht nur ein optisches Problem: Die Legierung am Felgenhorn oxidiert, sodass Unebenheiten entstehen. Schlimmstenfalls kommt es zum schleichenden Druckverlust.
  • Auf TÜV-Siegel achten! Egal, wofür sie sich entscheiden: Autofahrer sollten darauf achten, dass die Produkte von einer offiziellen Prüfstelle für den Straßenverkehr zugelassen sind. Anderenfalls drohen der Entzug der Betriebserlaubnis und ein deftiges Bußgeld.